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Herzlich willkommen auf der Website des Instituts für Föderalismus


Von links nach rechts: Prof. Peter Hänni, Direktor des Instituts; Prof. Eva Maria Belser, Direktorin des Internationalen Zentrums; Prof. Bernhard Waldmann, Direktor des Nationalen Zentrums.

Drei Lehrstühle – ein gemeinsames Ziel: Das Institut für Föderalismus kehrt zu seinen Wurzeln zurück (PDF Version)

Das Institut für Föderalismus der Universität Freiburg steht seit dem 1. August 2008 unter einer neuen Leitung bestehend aus Prof. Dr. Peter Hänni, Direktor (siehe Foto unten), Prof. Dr. Eva Maria Belser, Leiterin Internationales Zentrum und Prof. Dr. Bernhard Waldmann, Leiter Nationales Zentrum. Die drei Professoren wollen sich wieder verstärkt der Forschung zuwenden und enger mit der Universität zusammenarbeiten.

Das Institut für Föderalismus (IF) wurde 1984 gegründet und hat sich seither zu einem national und international anerkannten Kompetenzzentrum im Bereich von Föderalismus, Staatsorganisation, Demokratie und Menschenrechte entwickelt.

Mit einer gestrafften Organisation und einer stärkeren Ausrichtung auf die Kernaufgaben will die neue Direktion die bewährten Aktivitätsfelder Forschung, angewandte Forschung, Weiterbildung und Dokumentation weiter entwickeln und dabei auch wieder enger mit der Universität Freiburg, insbesondere mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, zusammenarbeiten.

Für das Nationale Zentrum, geleitet von Prof. Bernhard Waldmann, wurden die folgenden Forschungsschwerpunkte definiert:

•   Föderalismus, Dezentralisierung, Regionalisierung, grenzüberschreitende Zusammenarbeit
•   Staatsorganisation, Verwaltungsorganisation, Corporate Governance
•   Grund- und Menschenrechte
•   Rechtsetzungslehre
•   Verwaltungsrecht (insbesondere in kantonalen Regelungsbereichen)

Dabei will das Institut Synergien mit den Lehrstühlen im öffentlichen Recht und den von den Professoren betreuten Doktorandinnen und Doktoranden nutzen. Darauf aufbauend will das Institut, beispielsweise über die Mitwirkung in Expertenkommissionen oder die Ausarbeitung von Mustergesetzen, seine Fachkompetenz den Kantonen und anderen Interessierten zur Verfügung stellen. Die bestehenden Weiterbildungsveranstaltungen im Bereich der Rechtsetzungslehre (Murtener Gesetzgebungsseminare) werden auf recht erhalten und längerfristig ausgebaut.

Mit dem System Lexfind.ch (www.lexfind.ch) ist dem IF in den letzten Jahren der Durchbruch in der Erfassung von kantonalen und interkantonalen Erlassen gelungen. Dieses System wird weiterhin laufend verfeinert und ausgebaut. Neben dem Interesse am eigentlichen Hauptprojekt zeichnet sich auch eine wachsende Nachfrage nach Zusatzdienstleistungen ab: Basierend auf Lexfind lassen sich für verschiedene Interessenten (öffentliche Hand, Verbände etc.) in bestimmten Sach- und Rechtsbereichen sog. „Legal Monitorings“ erstellen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Technologie von Lexfind auf andere Rechtsordnungen zu übertragen, wie etwa auf die Gemeinden und Städte, auf ausländische föderale Staaten oder gar auf die EU.

Im Internationalen Zentrum (IRCC), geleitet von Prof. Eva Maria Belser, sollen die gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte beibehalten und, wenn möglich, ausgebaut werden. Das Zentrum wird demnach weiterhin in folgenden Gebieten tätig sein:

•    Föderalismus und Dezentralisierung
•    Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
•    Menschenrechte
•    Minderheitenschutz in multikulturellen Gesellschaften
•    kulturelle Vielfalt
•    Konfliktprävention und -aufarbeitung
•    vergleichendes Verfassungsrecht

In Zukunft sollen weitere Forschungsthemen hinzukommen, wie etwa folgende:

•    Umgang mit Ressourcen (z.B. Wasser)
•    Migration

Zur Stärkung der Forschung will die Direktion am IRCC vermehrt Doktorandinnen und Doktoranden und allenfalls HabilitandInnen beschäftigen sowie Forschungsgemeinschaften mit jungen Forscherinnen und Forschern aus Ländern bilden, mit denen das Institut schwergewichtig zusammenarbeitet. Das IRCC setzt sich ausserdem zum Ziel, weiterhin Forschende aus aller Welt zu empfangen und mit diesen einen möglichst intensiven wissenschaftlichen Austausch zu pflegen.

Im Bereich seiner Kernkompetenzen wird das IRCC auch in Zukunft Dienstleistungen anbieten. Im Zentrum steht dabei die Beratung von Staaten, die sich in einem Prozess der Dezentralisierung befinden oder Unterstützung bei der Stärkung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit oder beim Ausbau der Menschen- und Minderheitenrechte suchen.

Das IRCC hat sich bis anhin im Bereich der Weiterbildung vor allem durch die Sommer Universität (Summer University) profiliert. Diese Veranstaltung soll – möglicherweise mit neuen Akzenten – beibehalten werden. Mit Seminaren und Tagungen wird das IF zudem die Gelegenheit bieten, Forschungsergebnisse der Institutsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie der Gastforschenden einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Auch in Zukunft wird das IF eng mit verschiedenen Organisationen im In- und Ausland zusammenarbeiten. Zu den langjährigen Partnern des Instituts zählen die ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit, die Konferenz der Kantonsregierungen, die Fachdirektorenkonferenzen, die Bundeskanzlei und das Bundesamt für Justiz im nationalen Bereich sowie im internationalen Bereich das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten, die DEZA, das Staatsseketariat für Bildung und Forschung (SBF), das Forum of Federations sowie internationale Organisationen und Universitäten aus aller Welt.

 Sprache  edf

Institut für Föderalismus

Rte d'Englisberg 7
1763 Granges-Paccot
Schweiz

Tel: +41-26-300-8125
Fax: +41-26-300-9724
info@federalism.ch

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 08:30-12:00, 13:30-17:00 (Freitag 16:00).

Quicklinks

LexFind.ch

Sommer Universität

Murtener Gesetzgebungs-seminar